Krawatten & Einstecktuch Sets
Es gibt Krawatten, die man trägt, weil man muss. Und die, die man morgens aus der Schublade nimmt, weil der Tag es verdient hat.
Jede Madder-Krawatte trägt einen Ort in sich: das letzte Licht über Amalfi, Kastanienwälder im Piemont, Blattgold in Umbrien. Das Tuch zeigt denselben Ort aus einem anderen Blickwinkel. Beide nehmen sich genau eine Farbe voneinander. Mehr braucht es nicht.
Handgefertigt in Italien und Großbritannien.
Ancient Madder Seide
Mit der Krappwurzel färbten schon die Ägypter und Inder ihre Stoffe. Als Macclesfield im 18. Jahrhundert zur Seidenstadt Englands wurde, übernahmen die Drucker dort die gedeckte Palette dieser Wurzel: Ocker, Bordeaux, Oliv, Marineblau.
Das Verfahren ist geblieben. Die Seide behält einen Teil ihres natürlichen Gummis, daher der matte, kreidige Griff, der Madder von jeder glänzenden Krawattenseide unterscheidet. Gedruckt wird bis heute fast nur noch in Macclesfield.
Seidenkrawatten
Es gibt Krawatten, die der Anzug tragen muss. Diese tragen sich selbst: feste Seide mit Glanz, Muster, die aus der Distanz Struktur sind und aus der Nähe eine Geschichte. Blüten vom Campo de’ Fiori, Trensen aus dem Reitstall, Ketten, Medaillons.
Jede nach einem Ort in Italien benannt, jede in Italien von Hand genäht.
Garza Fina & Garza Grossa
Es gibt Männer, die nur einfarbige Krawatten tragen. Und es gibt den Grund, warum das keine Einschränkung sein muss.
Grenadine ist eine offene Bindung, in der die Farbe nicht auf der Oberfläche liegt, sondern in ihr. Dasselbe Dunkelblau ist morgens anders als abends. Weiß wird silbrig, Schwarz bleibt matt. Burgunder zeigt Erde statt Frucht.
Handgewebt in Como, von Hand genäht in Italien, 7-Fold, ohne Futter.

